20. Oktober 2019 Wendelin

Dionysius [Griech.: »der Fröhliche«]

Hl., wurde nach Gregor von Tours um die Mitte des 3. Jhs. von Papst Fabian nach Gallien gesandt, um hier das Evangelium zu predigen. In Paris erlitt dann Dionysius mit seinen Gefährten Rustikus und Eleutherius den Tod. Er wurde 6 km weit von der Stadt begraben. – Um 624 wurde bei seinem Grab die Abtei St.-Denis gegründet. Im Mittelalter hielt man Abt Hilduin von St.-Denis (etwa um 835) den Pariser Märtyrer und den Areopagiten Dionysius für die gleiche Person. Die Schriften des Areopagiten wurden nun dem Pariser Märtyrer zugeschrieben. Dionysius ist einer der Vierzehn Nothelfer und war fränkischer Reichspatron. Dargestellt in bischöflichen Gewändern, sein abgeschlagenes Haupt tragend. – Patron der Schützen; gegen Kopfweh, Tollwut, Gewissensunruhe, Seelenleiden.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg