24. Juni 2017 Johannes der Täufer

Johann Michael Sailer

geb. 1751 in Aresing bei Schrobenhausen, empfing 1775 die Priesterweihe, war Professor in Ingolstadt, Dillingen und Landshut, zuletzt für Moral- und Pastoraltheologie. Als Theologe, Erzieher und Seelsorger beeinflusste er wesentlich die innere Erneuerung des katholischen Lebens in Deutschland. Der unkirchlichen Aufklärung setzte er ein innerliches Christentum auf biblischer Grundlage entgegen. Sein »Vollständiges Lese- und Betbuch zum Gebrauch der Katholiken« wurde auch von zahlreichen evangelischen Christen hoch geschätzt. In christlicher Demut ertrug er unbegründete Anfeindungen streng kirchlicher Kreise, die 1819 eine Erhebung auf den Bischofsstuhl von Augsburg verhinderten. 1821 in das Regensburger Domkapitel berufen, wurde er 1822 Weihbischof und Koadjutor, 1825 Generalvikar und Dompropst, 1829 Bischof von Regensburg. Er starb am 20. Mai 1832 und wurde im Dom von Regensburg begraben.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg