16. Dezember 2018 Adelheid, David

Leander

Hl., geb. um 540 in Cartagena, wurde Mönch in Sevilla und 579 dort Erzbischof. Er bemühte sich um die Bekehrung der arianischen Westgoten, und es gelang ihm, den Prinzen Hermenegild zum katholischen Glauben zu bringen. Als dieser sich gegen seinen Vater Leovigild empörte, stand Leander an seiner Seite. Mit Papst Gregor d. Gr. war Leander befreundet. Auf dem 3. Konzil von Toledo, das durch Leanders Bemühungen 589 zustande kam, schworen König Rekkared, der Adel und der arianische Klerus dem Irrglauben ab. Leander starb am 13. März 600 in Sevilla. Dargestellt in bischöflichem Ornat mit Schreibfeder und einem Herzen. – Patron gegen Rheumatismus.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg