22. Februar 2020 Margareta, Isabella

Sigfrid [Sigurd]

[Ahdt.: »Sieg« u. »Hüter«], Hl., warMönch in Glastonbury/England. Er ging als Bischof nach Norwegen, wo er unter König Olaf Haraldsson den Glauben verkündete. In Schweden taufte Sigfrid König Olaf Erikson; doch musste er sich vor der Gegnerschaft der Bewohner am Mälarsee in das südliche Gotland zurückziehen. Hier konnte er in Skara einen Bischofssitz errichten. Nach weiterem Wirken in Norwegen war er zuletzt in der südschwedischen Provinz Värend tätig. Hier ereilte ihn nach der nordischen Überlieferung am 15. Februar 1030 der Tod. Sein Grab wurde in Växjö schon früh verehrt, die Gebeine in der Reformation vernichtet. Dargestellt als Bischof, bisweilen mit Kübel, in dem sich drei abgeschnittene Köpfe befinden; auch mit Schiff und Teufel. – Patron von Schweden.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg