21. November 2017 Johannes von Meißen

Spruch des Tages

„Narren haben die merkwürdige Eigenschaft
die Fehler anderer zu entdecken und die
eigenen zu vergessen.“

Cicero

Er zählt zu den vierzehn Nothelfern und ist heute besonders als Schutzpatron der Autofahrer populär.


 

Heute entscheiden sich viele Eltern ihrem neugeborenen Sohn den Namen Christoph zu geben. Seit Jahren steht der Name auf den Toplisten der Jungennamen.

(Foto: dpa)

Das Motiv des Christusträgers wird häufig in der Kunst dargestellt: auf Bildern und in Skulpturen wird die Überquerung des Flusses mit dem Jesuskind auf den Schultern gezeigt. In zahlreichen Kirchen und anderen Gebäuden ist sein Bild abgebildet, da sein Anblick vor dem plötzlichen Tod schützen soll. Autofahrer lassen ihren Wagen segnen und oftmals platzieren sie zudem eine Christophorus-Matdaille im Fahrzeug.

(Foto: dpa)

Zusätzlich zählt er zu den 14 Nothelfern. Diese bestehen aus Heiligen aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert und starben alle, bis auf den heiligen Ägidius, als Märtyrer. Drei Frauen und elf Männer gehören zu den Nothelfern. Jeder von ihnen wird in einer bestimmten Lebenssituation angerufen.

(Foto: dpa)

Der heilige Christophorus ist Schutzpatron aller Reisenden, Bogenschützen, Seefahrer und heute besonders populär der Autofahrer. Außerdem wird er angerufen als Helfer gegen den unvorbereiteten Tod, zur Rettung aus jeglicher Gefahr, gegen schlechte Träume und diverser Krankheiten, wie Epilepsie. Auch vor Unwetter soll er Schutz bieten. Außerdem ist er der Schutzpatron der kroatischen Insel Rab.

(Foto: dpa)

Insgesamt ranken sich zwei Legenden um sein Leben: in östlichen Quellen hat er den Namen Reprobus und soll ein Riese mit einem Hundskopf gewesen sein. Sein Blut habe heilende Wirkung gehabt. Im Westen wiederum hieß er Offerus und war von äußerlich erschreckender Natur. Als Einsiedler traf er Jesus, als dieser noch ein Kind war und trug ihn über den Fluss. Populär ist die letztere.

(Foto: dpa)

Am 24. Juli wird in der katholischen Kirche dem heilgen Christophorus gedacht. Auf Bildern wird er oft als Hüne mit Stab dargestellt, der den jungen Jesus auf den Schultern über einen Fluss trägt.

(Foto: dpa)

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